4.2.7 HebeladdiermaschinenDie folgenden Maschinen sind von ihrem Funktionsprinzip her eigentlich Zahnsegmentmaschinen, deren Funktionsweise im Anhang 6 beschrieben ist. Die Eingabe erfolgt an Hebeln.
VEB Metallbau, Abt. Lipsia-Rechenmaschinen, Leipzig C1, DDR
vormals Lipsia Rechenmaschinenfabrik O. Holzapfel & Co, Leipzig
Die Marke Lipsia ist hauptsächlich durch Sprossenradmaschinen bekannt. Ab 1927 wurden auch Kleinaddiermaschinen hergestellt. Diese Produktionslinie wurde nach der Auflösung der Firma Lipsia von Triumphator fortgesetzt.
Lipsia Addi 7
Serien-Nr. 30754, gebaut um 1950, 7 x x 7, ca. 10cm x 14cm x 14cm,
Eingabekontrolle am Einstellwerk (Löschtaste), Ergebniswerk
(Löschkurbel), Subtraktionstaste (Abb 100)
VEB Triumphator Werk, Mölkau bei Leipzig, DDR
Bei Triumphator wurden hauptsächlich Sprossenradmaschinen produziert. Nach der Auflösung der Lipsia-Produktion kamen dann Kleinaddiermaschinen dazu.
Triumphator KA (Kleinaddiermaschine)
Serien-Nr. 011518, gebaut 1957 - 1960, 8 x x 8,
15,0cm x 16,4cm x 14,5cm, Eingabekontrolle am Einstellwerk
(Löschtaste), Ergebniswerk (Löschtaste), Subtraktionstaste,
mit Anleitung und Staubschutzhaube (Abb. 40)
Weiterentwicklung der Lipsia Addi 7
American Can Company, Chicago, Illinois, USA
American Adding Machine, Modell 00
Serien-Nr. 004407, gebaut um 1912, ca. 19cm x 24cm x 20cm, 7 x x 8,
Eingabekontrolle am Eingabewerk (Hebel von unten nach oben ziehen(!),
Löschkurbel), Additionshebel für mehrfache Addition der gleichen
Zahl, Ergebniswerk (Löschhebel, Subtraktion mit Ergänzungszahlen,
(Abb. 166)
4.2.8 Staffelwalzenaddiermaschinen
Das Funktionsprinzip der Staffelwalzenaddiermaschinen wird im Anhang 6 beschrieben.
MINIMATH
Serien-Nr. 1000674, gebaut um 1965, 5 x x 5, 9cm x 8cm x 1,8cm,
Eingabe durch Herausziehen von Stangen, Addition und Subtraktion
mit Kurbel, Löschung durch Ergänzung zu Null (Abb. 190)
Dieses Rechenmaschinenmodell wurde von der Zeitschrift "Schule"
(herausgegeben in München) angeboten.